Ehrensold zu Ehren einer Kündigung….

Über manche Berichterstattungen, die ich so lese, muss ich immer erst eine Nacht schlafen.
Sonst neigt man ja dazu schnell voreilige Schlüsse zu ziehen.
So dachte ich im nächsten Fall auch, doch es hat nichts gebracht, meine Meinung ist gleich geblieben.
Ich stelle mir gerade vor, wenn ich doch zu meinem Arbeitgeber gehe, und ihn meine Kündigung (aus persönlichen Gründen)in die Hand drücke.
Anschließend gehe ich zum Arbeitsamt, und möchte Arbeitslosengeld beantragen.
Dann müsste ich mir von dort anhören lassen, dass ich eine Sperre auferlegt bekomme, und mir nichts zusteht.

Doch, wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen mir und einem Herrn Wulf?
Ich meine, er hat das Handtuch geworfen, und bekommt dennoch seinen Ehrensold in Höhe von 199.000 € im Jahr?

An einer 2 Klassengesellschaft kann es ja nicht liegen, denn dass es diese gibt, wird ja immer dementiert.

Der Satz von Herrn Wulf „Ich sitz das aus“ bekommt nun plötzlich völlig neue Dimensionen.
Nun, kann auch ich diesen Satz verstehen.

Ich finde es eine ungeheure Frechheit  und für jeden normalen Bundesbürger einen Schlag ins Gesicht.
Ist das die Form von Demokratie, die ich mir vorstelle?
Wird man für Unwahrheiten auch noch fürstlich belohnt?

Ich komme wieder zu meiner Erkenntnis:
Für unsere Politiker geht es nur darum, so schnell wie möglich und so viel wie möglich Geld in die eigenen Taschen zu wirtschaften.
Steht eigentlich irgendwo, das Deutschland ein „Steuerselbstbedienungsladen für die Regierung“ ist?

Das ausgerechnet ein Vertrauter von Wulf diesen „Ehrensold“ genehmigte, setzt dem ganzen noch die Krone auf.

 

Mir ist übel……

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