sinkende Arbeitslosenzahlen… alles ist gut, oder doch nicht?

Es sind solche Meldungen, die mich immer wieder zum nachdenken bringen, wie oft und wie lange man eigentlich noch für dumm verkauft wird?
Es ist ja schön, dass Arbeitslosenzahlen sinken.
Doch ob diese, uns suggerierten Daten und Zahlen, stimmen, daran habe ich doch erhebliche Zweifel.
Mal davon abgesehen, das in dieser Statistik, meiner Meinung nach, niemand auftaucht der:

 

  •  Ein-Euro-Jober ist
  •  Menschen in ABM stellen
  •  Menschen in Weiterbildungsmaßnahmen
  •  Frührentner
  •  Langzeitarbeitslose über 58 Jahren
  •  Menschen die einen Antrag gestellt haben, aber noch keine Leitungen bekommen

und was weiß ich nicht noch alles.

Wie einfach es ist, 1 Person hier heraus zu rechnen, zeigt ein Beispiel aus meinem persönlichen Umfeld.
Die Person X ist 60 Jahre alt.
Nach jahrelanger Berufstätigkeit wurde Person X vom Arbeitgeber gekündigt.
Somit entsteht ein Anspruch auf Arbeitslosengeld bis zum eintritt des Rentenalters.

Soweit so gut.
Doch Person X nimmt an einer Maßnahme des Arbeitsamtes teil, in der unter anderen Bewerbungstraining und Bewerbungsschreiben geübt werden.
Die Länge der Maßnahme ist derzeit auf 6 Monate angesetzt, kann aber auf bis zu 2 Jahren verlängert werden.
Das ganze wird an 2 Wochentagen für a 5 Stunden durchgeführt.

Ganz großes Kino.
Jemand der jahrelang als Sekretärin der Geschäftsleitung gearbeitet hat, kurz vor der Rente steht, macht ein Bewerbungstraining.

Sicher, nur ein Beispiel.
Aber sicher auch nur eins von vielen.
Aber hey, wen stört es, denn immerhin sinken die Arbeitslosenzahlen ja kontinuierlich….

Bildquelle: Bild.de

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