Julian Assange auf Kaution entlassen

Der Oberste Gerichtshof in London wies heute einen Berufungsantrag zurück.
Somit ist Assange nach Zahlung der geforderten Kaution aus der Haft erst einmal entlassen.

Unterdessen werden aber die Umstände immer undurchsichtiger und lächerlicher.

Wie sich jetzt offensichtlich herausstellt, hat NICHT die schedische Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt ( so wie es bisher immer gesagt wurde) sondern vielmehr die Regierung von Schweden.

Bleibt die Frage offen, welches Interesse die schwedische Regierung an der Befragung eines Verdächtigen zum Thema Sex ohne Verhütung hat.
Wir werden es erst dann erfahren, wenn diese Dokumente auch auf WikiLeaks veröffentlicht werden.

2 Kommentare

  1. Wenn ein Land einen int. Haftbefehl ausstellt (die USA) muss das Land, in dem sich die Person aufhält, die Person ausliefern, *unabhängig* davon, ob die Tat überhaupt nachgewiesen oder in dem Land überhaupt strafbar ist. D.h. Assange müsste bei einem int. Haftbefehl der USA in JEDEM FALL ausgeliefert werden. (Sofern das Land nicht die eigene Existenz riskieren will)

    Um Abmahnungen vorzubeugen: Keine Gewähr auf Richtigkeit, ich bin kein Rechtsberater

  2. Nein, das stimmt nur begrenzt.
    Ausgeliefert werden muss nur dann, wenn es zwischen beiden Ländern auch ein Auslieferungsabkommen gibt.
    Und das ist bei weiten nicht überall der Fall.
    Und zu guter Letzt gibt es immer noch die Möglichkeit Asyl zu beantragen, um so einer Auslieferung zu entgehen.

    Spiel aber bei Assange im Augenblick keine Rolle, denn er ist ja noch nicht Verurteilt.

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