sisosnoop

Gedanken über PEGIDA & Co.

Es ist einfach, all diejenigen als „rechts“ abzustempeln, welche plötzlich auf Demonstrationen wie PEGIDA zu finden sind.
Plötzlich kommen die PEGIDA Organisatoren aus der rechten Szene.
Ich versteh die Hetzkampagnen nicht wirklich.
Nachweislich kommt keiner dieser Organisatoren aus dem Rechtsextremistischen Umfeld.
Aber es ist ja in diesem Land einfacher Personen oder Gruppen in eine Schublade zu drücken.
Und wenn sie uns eben nicht gefallen, kommen alle in die rechte Schublade.
Hier wird meiner Meinung nach künstlich etwas erschaffen, was eigentlich gar kein Problem darstellt.
Im Jahr 2014 (Jan-Nov) gab es in Deutschland 155.427 Erstanträge auf Asyl.
Schaue ich etwas zurück, so muss man feststellen, dass es im Jahr 1995 127.937 waren.
Es sind zwar mehr geworden,  okay.
Aber hey, worüber wird hier debattiert?
Es ist doch eigentlich für Deutschland nichts neues, Asylanten aufzunehmen.

vergleichen wir die Werte mal genauer:
1995    127.937
1996    116.367
1997    104.353
Summe: 348.657

2014    155.427
2013    109.580
2012    64.539
Summe: 329.546
Nun frage ich mich, ob es 1995 und die Jahre danach ebenfalls diese Meinungsbildung gab, das plötzlich tausende Menschen, die an Demos teilnehmen, rechtsradikal sind?

Und dann sind da noch die Gegendemonstranten.
Doch, wer sind die?
Sind dort nicht Gruppierungen der ANTIFA zu finden?
Jene Gruppe, die seit Jahren aus dem Umfeld der Autonomen-Szene kommen, und in Deutschland  unter Beobachtung der Verfassungsschutzbehörden stehen ?.
Wenn alle PEGIDA-Anhänger zu rechtsradikalen Gruppierungen pauschalisiert werden, gilt dann nicht auch, das alle Gegendemonstranten zur ANTIFA gehören?
Dieses schwarz-weiß denken geht mir ehrlich auf den Sack.
Schaut man sich die Transparente der PEGIDA Demos in Dresden an (und ich meine nicht die Bilder, welche in den Zeitungen angedruckt werden) stellt man fest das hier sehr oft die Wörter „Wir sind das Volk“ zu lesen sind.
Daran dürfte ja nichts verwerfliches sein, denn es ist nun mal eine Tatsache.
Nimmt man dann noch einige Interviews hinzu, stellt man schnell fest, das es recht vielen einfach nur darum geht, von Regierung und Parteien gehört zu werden.
Denn im Endeffekt ist es doch so, die Regierung bestimmt, das Volk springt.


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